Musiwandertag, 14. September 2014

Unserer heuriger Musi-Wandertag stand unter dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur schlechte Ausrüstung“.

 

So war es auch in der Einladung von Franz Steininger zu lesen, der heuer wieder voller Elan die Route geplant hatte. Da in Stroheim im Rahmen des Feuerwehr-Festes der Musikverein Stroheim den Frühschoppen spielte, führte uns der Wandertag nach Stroheim. Wir durften den ersten großen Auftritt von Maggi als Kapellmeisterin nicht verpassen.

Am Morgen des 14. Septembers war es dann endlich soweit, doch das Wetter lud nicht zum Wandern ein. Franz konnte seinen Augen nicht trauen, als sich doch einige gut bekleidete Musiker eingefunden hatten und der lang ersehnte Traum eines Sof-Sonntag zerplatzte. Schnell kehrte er nach Hause zurück und weckte seine Burgi auf (Fand er vielleicht ohne sie den Weg nicht?). Ein anderer wiederum musste sich erst noch erkundigen, welche Kleidung man am besten bei Regenwetter anzieht. So stieß nach einer Weile auch Dansch noch zu unserer Runde.

Gerhard Penninger glaubte wohl auch nicht daran, dass heute gewandert wird und lieferte so keinen gekühlten Hopfentee an die Laab-Stelle (Keine Sorge: dieses Bier-Defizit wurde aber am Ziel sofort ausgeglichen). 

Langsam wurde unsere anfangs kleineGruppe immer größer und wir bestritten den Weg von Heiligenberg, über Süssenbach, Punzing, Kollerbichl, Purgstall, Dittenbach, Eschlbach, vorbei an Schnellersdorf nach Stroheim. Dort wärmten schon einige unserer Musikerinnen die Bierbänke. Unser Kapellmeister Wolfgang, der mit dem Rad nach Stroheim fahren wollte, hatte irgendwie auf das Rad „vergessen“ und fuhr lieber mit dem Auto. Wie sich herausstellte hatten einige Musiker keine passende Ausrüstung für Regenwetter und gesellten sich erst im Bierzelt zu uns. 

Nach einem guten Mittagessen lauschten wir den Klängen der Stroheimer Musikkapelle bis uns das Zusammenklappen der Bierbänke an den Seiterl-Brunnen trieb. Dort gönnten wir uns noch einige „letzte“ Seiterl, um danach den Heimweg gut antreten zu können. Da auch ohne des Schlechtwetters schon klar war, dass der Weg nach Hause viel länger erscheinen würde, bestellten wir einen Hehenberger-Bus.