Chronik

Entstehungsgeschichte

Die Entstehung der Musikkapelle Heiligenberg im Jahr 1890 dürfte mit der Gründung der selbständigen Gemeinde Heiligenberg, welche 1882 erfolgte, zusammenhängen. Die Gründung der Musikkapelle war somit ein Beitrag um die Eigenständigkeit der Gemeinde unter Beweis zu stellen.

Wie aus der Überlieferung bekannt ist, waren vor der Gründung der Heiligenberger Musikkapelle vereinzelt Musiker in Peuerbach beim Musikverein tätig. Die Musiker traten insbesondere bei kirchlichen Festen auf. Es ist unklar, wer zur Gründungszeit die musikalische Leitung hatte. Man weiß nur, dass vor Ausbruch des 2. Weltkrieges Josef Andlinger die Kapellmeisterstelle über hatte. Es wird aber angenommen, dass vorher Brigadepfarrer Franz Sandberger eine leitende Funktion hatte. Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges kam durch die Einberufung vieler Musiker zum Kriegsdienst der Spielbetrieb zum Stillstand. Aus einem alten Marschbuch sind noch zwei Märsche aus der nationalsozialistischen Zeit bekannt, die später mit anderen Titeln überklebt wurden.

Bis zum Jahr 1977 war noch ein ausübendes Mitglied aus dieser Zeit tätig, nämlich Johann Humer, Haslinger in Süssenbach, der vor dem Krieg als Flügelhornist und später als Tambour fungierte. Er war die Stütze des Musikvereins. Seine Verlässlichkeit und Pünktlichkeit könnten für so manchen beispielgebend sein.

Die Kapellmeisterstelle übernahm 1946 der Lehrer Franz Auffanger. Seine Aufgabe war es, die Musiker wieder zu sammeln und junge Menschen für die Blasmusik zu begeistern. Auffanger übersiedelte 1950 nach Waizenkirchen, hat aber die Kapellmeisterstelle bis 1953 inne gehabt. Er fuhr nach seiner Übersiedlung mit dem Fahrrad zur Musikprobe nach Heiligenberg. Am 17. September 1950 feierte die Kapelle ihr 60-jähriges Gründungsfest. Die Anzahl der Musiker ging in dieser Zeit über 20 Mann nie hinaus. Am Fronleichnamstag wurde bis ca. 1965 alljährlich beim Andlinger Wirt ein Gartenkonzert veranstaltet. Im Jahr 1953 übernahm Volksschuldirektor Ludwig Straßl die Kapellmeisterstelle. Er war vorher Bassist. Eine einmalige und besonders originelle Veranstaltung war die "Faschingshochzeit" am 14. Februar 1954. Mit den Vorbereitungen wurde bereits zu Weihnachten begonnen. Mehrere Vertreter der Musikkapelle gingen vorher Hochzeitsladen und kassierten bei den Teilnehmern gleich das Mahlgeld ein. Der Vorgang war ähnlich einer Bauernhochzeit. Die Maskenpaare waren sehr ulkig, oft sehr geschmackvoll gekleidet. Es beteiligten sich ca. 20 bis 25 Paare und die entsprechenden Fahrzeuge. Als alle beisammen waren, begann der Hochzeitszug vom Sportplatz über den Dorfplatz, um den Krämer-Obstgarten und wieder zurück zum Andlinger Wirt. Voran schritt ein Vorreiter und die verkleidete Musikkapelle, die auch der Veranstalter war. Anschließend fand die Faschingstrauung durch den Standesbeamten im Saal statt. Darauf folgten das Mahl, Tanz und Unterhaltung.

Nach dem Rücktritt von Dir. Straßl übernahm Alois Weissenböck aus Süssenbach von 1959 bis 1960 die musikalische Leitung. 1960 folgte dann Karl Schettl aus Heiligenberg als Kapellmeister. In seine Epoche fällt auch die Umstimmung der Instrumente, denn viele wurden dazugekauft. 1966 legte er überraschender Weise die Leitung zurück. 1967 wurde Johann Stöger - bis dato 1. Tenorist - Kapellmeister. Er war schon vor seiner Verehelichung in Weitersfelden bei der dortigen Musikkapelle aktiv. Dadurch entstand eine gute Freundschaft mit dieser Mühlviertler Kapelle. In dieser Zeit wurden einige Besuche bzw. Gegenbesuche absolviert. Im Jahr 1971 legte auch er die Kapellmeisterstelle zurück. Der junge Volksschullehrer Franz Zehetner wurde gebeten die Nachfolge anzutreten.

 

 

Er besuchte den Kapellmeisterkurs und schloss diesen erfolgreich ab. Seine Zeit war gekennzeichnet von intensiver Ausbildung vieler junger Musiker und daher vieler Neuzugänge. Sein Bestreben war es neue Instrumentengruppen wie Posaunen und Hörner in den Klangkörper einzubauen. Ganz neue moderne Richtungen wie Pop und Klassik fanden in den Konzerten der Blasmusik Einzug. Zu Beginn der 70er-Jahre waren die humorvollen Auftritte der Musiker beim Silvesterabend sehr bekannt. In Zehetners Zeit fällt auch der Bau des ersten Probenlokales. Bis zum Jahr 1979 wurden die Proben im Gastzimmer des Gasthauses Andlinger durchgeführt. Nach 17-jähriger Tätigkeit legte Franz Zehetner die Kapellmeisterstelle zurück. Im Frühjahr 1989 übernahm ein junger Militärmusiker im Alter von 19 Jahren die Kapellmeisterstelle in Heiligenberg. Der aus Neukirchen am Walde stammende Harald Hattinger setzte neue Maßstäbe. Bei den internationalen Musiktagen in Rastede 1994 wurde er im Rahmen der Konzertwertung als bester Dirigent ausgezeichnet.

 

 

Auch im Unterhaltungsbereich wurde einiges auf die Beine gestellt, wie z. B. unsere Mitternachtseinlagen beim Musikball, die weit über die Gemeindegrenze bekannt waren. Auch das Straßenspektakel war eine dieser Besonderheiten.

Da unsere Kapelle durch Harald immer mehr zu wachsen begann, wurde im Juli 2001 das alte Musikheim abgerissen und durch viel Eigenarbeit unserer Musiker konnte unser neues Probenlokal im August 2002 bezogen werden. Harald Hattinger überraschte nach dem Frühjahrskonzert 2003 die Musiker mit seinem Rücktritt. In den 14 Jahren seiner musikalischen Leitung machten wir große Fortschritte und er wurde uns ein guter Freund.

Nach kurzer Suche übernahm Reinhard Hebertinger im Sommer 2003 die musikalische Leitung unseres Musikvereins. Seine vorherigen musikalischen Tätigkeiten waren die Leitung des JBO Peuerbach und der Marktmusikkapelle Gallspach. Dem gebürtigen Waizenkirchner - seine Mutter stammt aber vom Michlwimmer in Grub - wurde die Musikalität schon in die Wiege gelegt. Er engagiert sich unter anderem bei der Bezirksleitung Grieskirchen als Bezirksjugendreferentstellvertreter, wirkt im "ptart orchester linz" sowie im MV Peuerbach mit und ist dann und wann als "Alleinunterhalter" zu sehen. Bis 25. November 2008, als Reinhard Hebertinger seine Kapellmeisterstelle zurücklegte, bestritten wir mehrere Konzerte und erfolgreiche Marsch- bzw. Konzertwertungen.

 

 

Ohne zu zögern übernahm Kapellmeisterstellvertreter Robert Aigner vorübergehend die musikalische Leitung unseres Vereins. Es war für ihn eine Herausforderung, eine Musikkapelle zu leiten und er studierte uns das Konzert am Palmsonntag 2009 ein. Wir danken an dieser Stelle nochmals Reinhard Hebertinger für die Leistungen während seiner fünfjährigen Tätigkeit in unserem Verein und Robert Aigner für die interimistische Leitung der Musikkapelle.

Nach einigen Monaten Suche nach einem neuen Kapellmeister stellte uns Obmann Franz Steininger im Herbst 2009 den zukünftigen musikalischen Leiter des Musikvereins vor. Er heißt Wolfgang Hörmanseder und kommt aus Kallham. Der Absolvent der Anton Bruckner Privatuniversität spielt Klarinette und Saxophon und ist in einigen Bands/Big Bands aktiv. Seine dirigentischen Fähigkeiten erlernte er in der Kapellmeisterausbildung bei Thomas Doss. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche musikalische Zeit.

 

 

Jungmusikerchronik

Seit 1960 begann beim Musikverein Heiligenberg unter der Leitung von Karl Schettl eine intensive Jugendausbildung. Zum Leidwesen seiner Familie war seine kleine Wohnung an den Wochenenden stets mit jungen Musikern bevölkert. Ab 1971 übernahm Kapellmeister Franz Zehetner die musikalische Leitung des Musikvereins und dadurch auch die Jugendarbeit. Als engagierter Lehrer bildete er unter seinen Schülern unentgeltlich mit viel Fleiß zahlreiche neue Musiker heran. Am 22. Dezember 1984 wurde zum ersten Mal die Weihnachtsfeier von den Jungmusikern musikalisch gestaltet. Ab dem Jahr 1989 fiel die Jugendarbeit in neue Hände. Harald Hattinger übernahm den Musikverein als neuer Kapellmeister und gründete auch gleichzeitig die Jugendkapelle Neukirchen-Heiligenberg. Die selbstorganisierten Probenseminare förderten auch die Kameradschaft der Jungmusiker. In dieser Zeit wurden auch Demoproben durchgeführt, wo die blasmusikbegeisterten Jugendlichen Instrumente probieren konnten. Vom 7. bis 13. Juli 1996 fanden Jungmusikerseminare der Musikvereine Neukirchen und Heiligenberg in Engelhartszell statt. Die erprobten Leistungen wurden in einem Abschlusskonzert präsentiert. Diese Seminare fanden regen Anklang und wurden im selben Rahmen 1997 und 1998 erneut durchgeführt. Das 4. Jungmusikerseminar in Engelhartszell im August 1999 endete mit einem Abschlusskonzert im Gasthaus Ennser am Sonntagabend. Teilgenommen haben 25 Jungmusiker, davon 17 Kinder aus unserem Verein.

Am 24. November 2001 wurde der Musikverein Heiligenberg im Rahmen des Herbstkonzertes erstmals von Musikschülern und acht Blockflötenschülern unter der Leitung von Burgi Schauer mit einem Stück erfolgreich unterstützt. Die Teilnahme der Jungmusiker fand großen Anklang und wird seither jährlich durchgeführt. Unsere Jugendreferentin Burgi Schauer organisierte im März 2002 bei Direktor Zehetner einen Termin um aktive Jungmusikerwerbung zu betreiben. In der Volksschule wurde den Schülern angeboten neue Instrumente kennen zu lernen. Diese wurden von den Schülern mit Begeisterung ausprobiert.

Im August 2003 wurde ein Jungmusikerseminar in Bad Ischl durchgeführt. Musiker aus Prambachkirchen und Heiligenberg hatten viel Spaß in diesen Tagen. Die Probenleistung wurde beim Abschlusskonzert präsentiert und konnte sich sehen lassen. Die Gesamtorganisation übernahmen Burgi Schauer, Günter Baurecker und Jugendreferent-Stellvertreter Thomas Steiner. Erstmals im neuen Musikheim fand im Mai 2003 ein Muttertagskonzert der Jungmusiker in Heiligenberg statt.

Die Kleidung des Musikvereins

Im Jahr 1950 wurde erstmals eine einheitliche Kleidung angeschafft - ähnlich einer Eisenbahneruniform. Diese sorgte bei einem Landesmusikfest in den 60er-Jahren auf der Linzer Landstraße für ein Kuriosum. Die Musikkapelle Heiligenberg wurde mit Eisenbahnermusikkapellen in einen Marschblock zugeordnet. Beim Festzug fragten viele Zuseher, wo denn dieser Eisenbahnerort Heiligenberg liege. Außer Aktien bei der LILO hat Heiligenberg weder einen Bahnhof noch einen Gleisanschluss.



1964 wurde die blaue Uniform ersetzt. Die Schneiderei Humberger aus Waizenkirchen wurde beauftragt, eine neue Tracht anzufertigen. Sie setzte sich aus einem grünen Rock und Hose, einer roten Weste, einem rotweißen Selbstbinder und einem schwarzen Hut zusammen. In der Ära Johann Hofinger als Obmann wurde neben dem Musikheimbau 1979 noch ein weiteres finanzielles Abenteuer angegangen. Die dritte Neueinkleidung des Musikvereins Heiligenberg wurde in Zusammenarbeit mit dem Oö. Heimatwerk und der Schneiderei Wagenleitner aus Aurolzmünster entworfen und angefertigt. Am 3. April 1982 wurde die neue original oö. Bauerntracht beim Früh-jahrskonzert der Gemeindebevölkerung vorgestellt. Der Rock aus sattem grünen Lodenstoff wurde mit einer schwarzen Bundhose, weißen Stutzen und schwarzen Trachtenschuhen ergänzt. Als Stoff für die Weste wurde roter Samt mit dezentem Blumenmuster ausgewählt. Der schwarze Hut mit geschwungener Krempe und rotgrünem Band wurde von der Firma Bittner aus Bad Ischl geliefert. Die hochwertige Qualität dieser Tracht ermöglichte es, dass sich der Musikverein 24 Jahre ordentlich gekleidet präsentieren konnte. 

Im Jahr 2004 beschloss der Vorstand sich änlässlich des 115-Jahr-Jubiäums neu zu präsentieren. In Absprache mit Frau Zauner vom Oö. Heimatwerk und den Musikern wurde eine neue Tracht entworfen. Die Trachtenschneiderei Hohensinn aus Pramet erhielt den Auftrag zur Anfertigung. Nach 40 Jahren grüner Tracht einigten wir uns auf die Farben grau-blau-rot. Der Rock, ähnlicher Schnitt wie das Vorgängermodell, ist aus grauem Lodenstoff. Die Stickereien sowie die Einfassungen sind in Königsblau gehalten. Das weiße Trachtenhemd mit Mascherl und das rote Westerl mit dezentem blau-weißem Muster sorgen für die farbliche Frische. Das Material für die Bundhose ist schwarz eingefärbtes Ziegenbockleder. Die weißen Stutzen und die Schnallenschuhe wurden ebenfalls von der Firma Hohensinn geliefert. Die Farben Grau-Blau-Rot-Weiß hat auch das Band, das den schwarzen Hut umschließt. Durch die Großzügigkeit der Heiligenberger Bevölkerung und der Gemeinde Heiligenberg sowie die Einnahmen vom Bezirksmusikfest 2005 konnte auch diese finanzielle Hürde gemeistert werden.

 

 

Unser Zuhause

Ausschnitt aus einem Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten vom 6. Mai 1961:

"Achtzehn junge und auch nicht mehr ganz junge Heiligenberger verzichten beispielsweise jeden Samstagabend auf einen Kinobesuch oder einen heiteren Abend vor dem Fernsehschirm, um jene zwanzig Musikstücke einzulernen, mit denen sie für alle Gelegenheiten gewappnet sind. Vor der Probe erklimmen die selbstlosen Musiker die schmale Holztreppe, die in den ersten Stock des Gasthauses Andlinger führt, das sie zum Probenlokal erkoren haben. Der Geruch lagernder Äpfel empfängt sie an der Tür. Zwischen kleinen, rotbackigen Früchten bahnen sich die Männer einen Weg durch das große leer stehende Zimmer zu dem einzigen Mobiliar, einem alten, wackeligen Kasten, der mit Notenmaterial und Instrumenten vollgestopft ist. Die niedrige Gaststube mit den kleinen Fenstern, in der die Heiligenberger ihre Proben abhalten, ist bald erfüllt vom blauen Dunst der Zigaretten. Zwischen den Stuhlbeinen häufen sich die Bierflaschen."

Der Wunsch vom eigenen Musikheim konnte 1979 verwirklicht werden. Durch den lobenswerten Einsatz der aktiven Musiker und unterstützenden Mitglieder, die viele freiwillige Arbeitsstunden leisteten, konnte das Musikheim in der kurzen Bauzeit von 7 Monaten fertiggestellt werden. Unter den Musikern befand sich auch der Schulwart August Hinterberger, dem es ein großes Anliegen war, dass das neue Musikheim gepflegt aussah. Er sorgte für die Reinigung der Räume und für die Verschönerung des Stiegenaufganges durch Blumen. Großzügige Unterstützung durch die öffentliche Hand, die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung und die Sparsamkeit des Musikvereines ermöglichten es, dass die Schulden vom Musikheimbau innerhalb kurzer Zeit von nur zweieinhalb Jahren abgebaut werden konnten. 2001 mussten wir uns eingestehen, dass durch die große Anzahl der Musiker unser Probenlokal aus allen Nähten platzt. Durch die Sanierung der Volksschule konnten wir die Landesregierung von der Notwendigkeit des Umbaus überzeugen. Die Vorfinanzierung, Planung sowie die Bauleitung wurde der Firma GWB aus Linz übergeben. Am 23. Juni 2001 starteten wir eine Abrissparty. Der offizielle Umbau vom Musikheim begann am 27. Juni 2001. Während der Umbauphase stellte uns die Feuerwehr zu unserer Freude ihren Seminarraum zur Verfügung. Am 27. Oktober 2002 war es dann so weit: Nach ca. 2000 Stunden Eigenleistungen der Musiker und auch anderer Gemeindebürger konnte das neue Musikheim eröffnet werden.

 

 

Wir waren alle von der Akustik und vor allem vom großzügigen Raumangebot begeistert. Für Satzproben und Privatunterricht wurde ein kleines Musikzimmer mit Schultafel eingerichtet. Auch an das Gesellige wurde gedacht. Ein Aufenthaltsraum mit Schankbereich und ca. 40 Sitzplätzen wurde eingeplant. Die Kosten von über € 500.000,- wurden vom Land Oberösterreich, der Gemeinde Heiligenberg und dem Musikverein aufgebracht. Die über die Gemeindegrenzen bekannten "Heiligenberger Nächte" sind uns bei der Finanzierung von großer Hilfe gewesen. Diese Umbauphase zeigte wieder einmal, dass in unserer Gemeinde der Zusammenhalt und auch die Liebe zur Blasmusik einen hohen Stellenwert haben.

 

 

Wertungserfolge 

Marschwertungen

 

1985 Taufkirchen/Tr. Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1986 Neumarkt a. H. Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1987 Kallham Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1988 Waizenkirchen Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1990 Wallern Leistungsstufe A Sehr guter Erfolg
1991 Meggenhofen Leistungsstufe C Sehr guter Erfolg
1992 Michaelnbach Leistungsstufe C Ausgezeichneter Erfolg
1993 Wendling Leistungsstufe C Sehr guter Erfolg
1995 Pötting Leistungsstufe A Ausgezeichneter Erfolg
1996 St. Agatha Leistungsstufe C Ausgezeichneter Erfolg
1997 Pram Leistungsstufe C Sehr guter Erfolg
1998 Hofkirchen/Tr. Leistungsstufe C Ausgezeichneter Erfolg
1999 Kimpling Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2000 Peuerbach Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2001 Gallspach Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2002 St. Ägidi Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2003 Kallham Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2004 St. Georgen bei Gr. Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2005 Heiligenberg Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2006 Meggenhofen Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2007 Neukirchen/Walde Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2008 Aistersheim Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2009 Hartkirchen Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2010 Grieskirchen Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2011 Kematen am Innbach Leistungsstufe D Sehr guter Erfolg
2012 Altenhof Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2013 Geboltskirchen Leistungsstufe D Ausgezeichneter Erfolg
2014 Hartkirchen Leistungsstufe D Sehr guter Erfolg

 

Konzertwertungen

 

1990 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1991 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Kritikspiel
1992 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
1993 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
1994 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1995 Neumarkt a. H. Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
1996 St. Agatha Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1997 Pram Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
1998 Hofkirchen/Tr. Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
1999 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
2000 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
2001 Prambachkirchen Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
2002 Prambachkirchen Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
2003 Prambachkirchen Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
2004 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
2005 Altenhof Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
2006 Altenhof Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
2007 Neukirchen/Walde Leistungsstufe B Sehr guter Erfolg
2008 Bad Schallerbach Leistungsstufe B Ausgezeichneter Erfolg
2010 Timelkam Leistungsstufe C Sehr guter Erfolg
2011 Peuerbach Leistungsstufe C Ausgezeichneter Erfolg
2012 Altenhof Leistungsstufe C Sehr guter Erfolg
2013 Peuerbach Leistungsstufe C Ausgezeichneter Erfolg
2014 Peuerbach Leistungsstufe C Sehr guter Erfolg

 

Straßenspektakel 

Von 1995 bis 1999 veranstalteten wir jährlich das Heiligenberger Straßenspektakel. Als Open-Air-Fest war das Spektakel zwar stark vom Wetter abhängig, es fand aber gerade deshalb sehr guten Anklang bei allen Besuchern. 

In den Jahren 2000-2003 übernahmen wir die Veranstaltung der "Heiligenberger Nächte" von der Freiwilligen Feuerwehr. 


Großes Jubiläum "115 Jahre Musikverein" im Jahr 2005 

Mit verschiedenen Konzerten versuchten wir, der Heiligenberger Bevölkerung die Vielfalt der Blasmusik näher zu bringen. 

23. April 2005 Eröffnungskonzert des Musikvereins Heiligenberg
7. Mai 2005 Vienna Clarinet Connection
4. Juni 2005 Kinder musizieren für ihre Väter
24.-26. Juni 2005 Bezirksmusikfest
17. September 2005 Innviertler Wadlbeißer 
19. November 2005 Abschlusskonzert des Musikvereins Heiligenberg

Die Zusage für das Bezirksmusikfest 2005 wurde dem Musikverein Heiligenberg im Jahr 2000 erteilt. Bei einer nächtlichen Sitzung im Gasthaus Schörgendorfer in Michaelnbach konnten wir die damalige Bezirksleitung davon überzeugen uns den Zuschlag vor der Eisenbahnermusikkapelle Grieskirchen zu geben. Damit begannen die vielen Vorbereitungen, die für ein so großes Fest nötig sind. Es durfte zu Recht angenommen werden, dass ein solches Fest noch nie in dieser Größenordnung in Heiligenberg stattge-funden hat. In diesen 3 Tagen waren 62 Musikkapellen zu Gast und es wurden über 7800 Liter Bier getrunken. Die vielen Musiker und Besucher wurden von uns und den vielen freiwilligen Helfern hervorragend bewirtet. Die einzigen Probleme hätte uns bald Mutter Natur gemacht. Am Samstag um 23.30 Uhr kam ein starkes Gewitter mit Sturm und Regen. Wir hatten daher teilweise mit Stromausfällen zu kämpfen. Das störte aber die mehr als 2000 Besucher kaum. Das Fest wollte keinen Abbruch nehmen. Die vielen Besucher konnten sich am Sonntagvormittag von den großartigen Leistungen der Musikvereine bei der Marschwertung überzeugen. Der anschließende Frühschoppen sowie der Festakt mit Festzug gaben dem Bezirkmusikfest den würdigen Abschluss. Selbst die Ehrengäste und Bürgermeister der umliegenden Gemeinden wollten einfach nicht mehr nach Hause gehen. Am Sonntag wurde dermaßen viel Strom, allein für Schnitzelpfannen und Pizzaöfen benötigt, sodass sogar der 64-PS-Traktor von Rudolf Mayr aus Schörgendorf, der das Stromaggregat antrieb, abgewürgt wurde. 130 PS reichten dann aus.